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Meine Erlebnisse im Praxissemester
 

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Der erste Schultag

Vermutlich habe ich es mir mit meinen schlechten Befürchtungen selber zuzuschreiben- aber die Bahn hatte es am Montag wirklich geschafft 2o Minuten Verspätung zu haben. Nachdem dann auch noch das Gleis gewechselt wurde und uns verschiedene Züge überholt hatten, ging es ohne weitere Verzögerungen los.

Lustigerweise hatte ich wieder die gleiche Lehrerin getroffen, die mir am Freitag den Weg zeigte. Ich zähle das mal als kosmischen Ausgleich für die Verspätung. Zum Glück war diese nicht dramatisch, weil in der ersten Stunde sowieso nur eine Schulversammlung war. Zudem war ich auch nicht die einzige, eine andere Praktikantin hatte das gleiche Problem.

Nach der Versammlung schlossen wir drei Praktikantinnen und unserer Mentorin an, die in einer Oberstufenklasse die ersten organisatorischen Sachen klärte. Auch hier großes Lachen über die neu "verordneten" Begriffe für die Oberstufe- wegen der G8 Verwirrung.

11./10. Klasse ist nun Einführungsstufe (oder so ähnlich),  11./12. Klasse heißt J1, 12/13. Klasse heißt J2.

Später wurden wir noch durch das Haus geführt, erhielten weitere Informationen und durften eine Schweigeerklärung unterzeichnen. Dieser Blog ist anonym- aber ich habe zur Sicherheit nachgefragt. Da es hier um meine Erfahrungen geht und ich  keine richtigen Namen benutzen werden (im Internet ja sowieso üblich) ist das wohl ok. :-)

Abschließend durften wir noch in eine Doppelstunde reingucken- bei mir Deutsch in einer 7. Klasse. Es wurde eine Kurzgeschichte gelesen: Das Fenstertheater. Mir tut es ein bisschen leid um diese schöne Geschichte, aber meine Schülerinnen und Schüler werden diese vermutlich nie zu lesen bekommen- zumindest nicht von mir. Ich habe diese Geschichte bei drei verschiedenen Lehrenden gehabt und einmal als Klausur- damit hat sie für mich den gleichen Status wie auch "Nachts schlafen die Ratten doch" nur das wir die zum Glück nicht auch noch in einer Klausur hatten.

Diese Lehrerin hat die Geschichte ganz klassisch genutzt um zu gucken wer wie gut lesen kann und danach ein geleitetes Lehrer-Schüler-Gespräch mit ein bisschen Interpretation geführt.

Danach der Heimweg- ich habe einen Zug erwischt der ohne Halt bis zu meiner Haltestelle fuhr- traumhaft schnell!

 

 

16.9.10 13:58

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